RoNindoc Philosophie
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Die RoNindoc Philosophie
Die RoNindoc Philosophie von Dr. Detlev Henschel
vorleben - ausleben - erleben - überleben - verleben(-digen)

Meine gelebte RoNindoc Philosophie ist eine entdogmatisierte Lebensweise, purer Lebensinhalt und freie Persönlichkeitsentwicklung auf Basis entstigmatisierter Lebenswerte, traditioneller, historischer Erfahrungen und persönlicher Disziplin.
Als Ronin bin ich nicht an fantasielose Entscheidungen gerontokratischer Führungsebenen und autistischer Politiker gebunden und kann eigene Ansätze mit unkonventionellen Methoden entwickeln.

 

Samurai (jap. "Dienender") waren das bewaffnete Begleitpersonal des Adels, später die Angehörigen der Kriegerkaste, welche nach einem strengen Ehrenkodex, dem "Bushido" (jap. "Weg des Kriegers") lebten. Sie durchliefen eine lange, hervorragende Ausbildung in den unterschiedlichsten Disziplinen.
Wurden Samurai herrenlos, so durften sie sich nicht mehr Samurai nennen, also bezeichneten sie sich selbst als
“Ronin”

RoNindoc Philosophie



Ein echter RONIN sucht weder Ruhm noch Gewinn,
buhlt nicht um die Gunst der Mächtigen,
trachtet nicht nach politischer Macht um seiner selbst willen
und nimmt sich bei moralischen Urteilen nicht selbst aus.

Er soll vielmehr großzügig sein wie eine schwebende Wolke,
bereit, so schnell zu handeln wie der Regen
und sich selbst auch mit Armut zu begnügen.
Er selbst setzt sich niemals irgendwelche Ziele
und hegt nie gegen irgendjemand Groll.
GUDÓ (um 1550)
(jap. literarisch "Wellenmänner" - jap. "Ro" für treiben oder "wie hin- und her geworfene Wellen"
und "nin" für Männer, sinngemäß für "Männer, die [in der Gesellschaft] umher geworfen werden - oder "ausgestoßen sind").

Die wohl bekannteste Geschichte zu diesem Thema ist die der 47 Ronin. 1701 musste Lord Asano no Ako Seppuku (Hara - kiri = Bauch aufschneiden) begehen, nachdem er sein Schwert im Kaiserlichen Palast blank gegen den Schmiergeld geilen Zeremonienmeister des Hofes gezogen hatte. Seine loyalen mitgereisten 47 Anhänger, allesamt Samurai, waren nach seinem Tod plötzlich ohne Halt einer damals extrem unsicheren Welt ausgeliefert.

Alles, was ihnen blieb, war ihre Intelligenz, ihre Disziplin und ihr Mut.

Die Gesellschaft veränderte sich gegen Ende es vorletzten Jahrhunderts in Japan und nach und nach schwand der Einfluss der „traditionellen“ Samurai mit zwei Schwertern. Mehr und mehr dieser hervorragend trainierten und extrem gebildeten Krieger wurden Ronin, einige wurden Lehrer, Mörder, Mönche, Banditen oder Händler
- wie beispielsweise Yataro Iwasaki - der Gründer von Mitsubishi.
- Einer der berühmtesten Ronin war Miyamoto Musashi (1584 ˜ 1646).
- Die deutsche Übersetzung für diesen ehrvollen japanischen Begriff - arbeitsloser Samurai - (typisch)...

     
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